Kinder

Ein Sommer mit guten alten Freunden

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A: 7,00 €

Sonnenschein und Sommersprossen
Illustration: Gotzen-Beek Betina, Von Kirsten Boie, Astrid Lindgren, Paul Maar u. a.
Verlag: Oetinger Taschenbuch (2016)
240 Seiten

ISBN-10: 3-8415-0450-7
ISBN-13: 978-3-8415-0450-0

„Das Schöne an dem Buch: Es funktioniert immer noch. Pippi Langstrumpf bringt die Kinder zum Lachen, mit dem kleinen Franz haben sie Mitleid, der lustige Klabautermann treibt ihnen den Schalk in den Nacken.“

Renate

Unsere Bewertung: 4 von 5 Federn

Es sind die Helden aus der eigenen Kindheit, die einem in „Sonnenschein und Sommersprossen“ begegnen. In dem Buch trifft sich eine bunte Auswahl der schönsten Feriengeschichten von Astrid Lindgren, Kirsten Boie, Christine Nöstlinger und Paul Maar.

Es ist ein bisschen ein Ausflug in die Vergangenheit: Während sich die Kinder gemütlich in ihre Kissen kuscheln und gespannt dem lauschen, was kommen mag, trifft man auf fast jeder Seite gute alte Bekannte: Pippi mit Tommy und Anika erleben ihre neuen/alten Abenteuer, Madita ärgert ihre kleine Schwester Lisabeth, die Kinder aus dem Möwenweg treffen sich zum Spielen und der gute Franz ist immer noch zu klein. Es sind die Helden aus der eigenen Kindheit, die einem in „Sonnenschein und Sommersprossen“ begegnen. In dem Buch trifft sich eine bunte Auswahl der schönsten Feriengeschichten von Astrid Lindgren, Kirsten Boie, Christine Nöstlinger und Paul Maar.

Das Schöne an dem Buch: Es funktioniert immer noch. Pippi Langstrumpf bringt die Kinder zum Lachen, mit dem kleinen Franz haben sie Mitleid, der lustige Klabautermann treibt ihnen den Schalk in den Nacken. Und das, obwohl die Klassiker schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel haben. Die Altersempfehlung für Selber-Leser ist ab 7 Jahren und passt sehr gut. Die Geschichten sind leicht verständlich in kurzen Sätzen erzählt. Das Buch eignet sich aber auch – wie in unserem Fall – zum Vorlesen.

Ein kleines Manko: Bei den Geschichtssammlungen handelt es sich nur um Auszüge aus den Original-Geschichten. Die Erzählungen enden mitunter abrupt: Der Leser erfährt nicht mehr, welche Abenteuer Pelle und seine Geschwister auf der Insel Saltkrokan erleben, der Pippi-Langstrumpf-Ausflug endet mit einem besiegten Stier und als Jonathan das „Nix“ endlich in seinem Badezimmer gefunden hat, weiß man nicht, wie es weitergeht. „Sonnenschein und Sommersprossen“ macht auf jeden Fall Appetit auf mehr.

Also eine kleine Warnung: Die Original-Bücher dazu werden wohl nach der Lektüre geordert werden müssen. Aber dieses Buch ist ein schöner Beweis dafür, dass die Klassiker der Kinderbuch-Literatur immer noch Platz in den Kinderzimmern finden können.

Zur Person: Mein Name ist Renate. Ich arbeite in der Onlineredaktion der Tiroler Tageszeitung und bin Mama von einem Buben und einem Mäderl. Seit ich denken – oder besser gesagt lesen kann – liebe ich Bücher. Den Einstieg in die „Sucht“ machte ich mit „Die drei Stanisläuse“ von Vera Fera-Mikurra, das ich zu meinem ersten Schultag bekommen habe. Mittlerweile bin ich wieder bei den Kinderbüchern gelandet, denn mein Sohn besteht darauf, jeden Abend vorgelesen zu bekommen. Und mein allererstes Buch liegt immer noch in meinem Bücherregal bereit – für seinen ersten Schultag.

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